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Hansa Creation Handpuppen — wenn Plüschtiere sprechen lernen
Eine Handpuppe ist kein Kuscheltier im klassischen Sinn. Sie wird nicht auf ein Regal gestellt, sondern angezogen wie ein Handschuh. Die Hand steuert den Kopf, die Finger bewegen Schnauze oder Flügel. So entsteht aus einem Stofftier eine Figur mit eigenem Charakter. Hansa Creation nutzt für seine Handpuppen die gleiche Fertigungstechnik wie für die reguläre Plüschkollektion — mit dem Unterschied, dass das Innenleben Platz für eine Erwachsenen- oder Kinderhand bietet.
Tiere aus aller Welt
Die Kollektion umfasst über 50 verschiedene Tierarten. Raubtiere wie Wolf, Löwe und Schneeleopard sind vertreten, ebenso sanftere Vertreter wie Lamm, Kaninchen und Koala. Mehrere Primatenarten — Gorilla, Schimpanse, Orang-Utan — eignen sich besonders für Geschichten über den Dschungel. Eine eigene Dinosaurier-Reihe mit T-Rex, Triceratops und weiteren Arten spricht Kinder an, die sich für die Urzeit begeistern. Die Grössen reichen von handlichen 20 cm bis zu bühnentauglichen 50 cm.
Handarbeit und Materialien
Das Design-Team entwirft jede Handpuppe nach Fotografien des echten Tieres. Stoffe werden einzeln zugeschnitten und in der Inside-out-Methode vernäht, damit keine Nähte sichtbar bleiben. Die Farbgebung erfolgt per Airbrush — Schattierungen an Nase, Ohren und Pfoten geben jedem Tier seinen individuellen Ausdruck. Seit 2011 besteht die Füllung aller Hansa Produkte aus recycelten PET-Fasern. Alle Materialien sind laborgeprüft und erfüllen die europäische Spielzeugnorm EN 71.
Geschichten erzählen und Wissen vermitteln
Handpuppen machen Erzählungen lebendig. Im Kindergarten kann ein Fuchs durch den Morgenkreis streifen und Fragen stellen. In der Grundschule veranschaulicht ein Adler das Thema Greifvögel besser als jedes Arbeitsblatt. Kinder merken sich Inhalte leichter, wenn sie mit einer Figur verknüpft sind, die sich bewegt und reagiert. Auch im freien Spiel entstehen mit Handpuppen Dialoge und kleine Szenen, die Kinder selbst steuern.
Einsatz in Therapie und Pflege
In der Logopädie gehören Handpuppen zu den bewährten Hilfsmitteln. Ein Tier, das den Mund öffnet und das Kind direkt anschaut, senkt die Hemmschwelle beim Sprechen. Kinder üben Laute, bilden Sätze oder beschreiben, was das Tier gerade tut — oft flüssiger als im direkten Gespräch mit dem Therapeuten. In der Seniorenbetreuung können bekannte Haustierarten wie Hund oder Katze Brücken bauen: Bewohner erzählen von früheren Tieren, greifen nach der Puppe oder beginnen ein Gespräch, das ohne den Anlass nicht entstanden wäre.
Pflege und Auswahl
Die Oberfläche lässt sich mit einem feuchten Tuch und milder Seife reinigen. Anschliessend trocknen lassen und das Fell sanft aufbürsten. Für kleine Kinderhände sind Modelle um 25 cm ideal. Grössere Handpuppen eignen sich für Bühnenauftritte und Gruppenarbeit, wo das Tier von weitem sichtbar sein soll.